Was ist der “Wächter des Allgäus”?

Der Wächter des Allgäus ist ein Bergrücken, der 1.738 Meter hoch ist und offiziell den Namen Grünten trägt. Seinen Beinamen erhielt er aufgrund seiner Lage, die sich direkt am Rande der Alpen im Oberallgäuer Landkreis, etwa 5,5 km von Sonthofen entfernt befindet. Zu Füßen des Wächters des Allgäus liegen die Rettberg und Burgberg.

Auch auf das Tal der Starzlach und der Iller blickt der Wächter des Allgäu hinab. Das Burgberger Hörnle, mit einer Höhe von 1.496 Metern, liegt etwas vor dem Grünten. Eine Besteigung des Grünten wurde nach geschichtlichen Unterlagen bereits im Mittelalter sowohl von Einheimischen wie auch von Reisenden getätigt.

Der wohl bekannteste Besteiger des Berges dürfte im 16. Jahrhundert Kaiser Maximilian I. gewesen sein. Er soll im Gegensatz zu Clemens Wenzeslaus, dem Augsburger Fürstenbischof, der sich im Jahre 1773 in einem gepolsterte Sessel auf die Spitze tragen lies, den Grünten zu Fuß bestiegen haben. Auch Erz wurde im Wächter des Allgäus abgebaut.

Der Erzabbau wurde aber Anfang des 20. Jahrhunderts bereits eingestellt. Heute sind einige Stollen im Rahmen von Führungen zu besichtigen. Seit dem Jahre 1951 trägt der Grünten auf seiner Spitze einen Sendemast des Bayrischen Rundfunks, der stolze 92 Meter über den Gipfel hinausragt.

Quelle: Wikipedia und Hotel Allgäu

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